Claudia RoggeUnter Bezugnahme auf Dante Alighieris La Divina Commedia entfaltet Claudia Rogge (*1968 in Dsseldorf) in ihren Fotografien ein Bild Theater, dessen sthetische Opulenz die Betrachter staunen lsst und in den Bann unzhliger nackter Figuren zieht. Die groformatigen Tableaus ihres neuen Zyklus EverAfter erinnern an die geschlossenen Kompositionen christlicher Gemlde, etwa die berhmte Altarwand in der Sixtinischen Kapelle, sind aber aus verschiedensten
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Unter Bezugnahme auf Dante Alighieris La Divina Commedia entfaltet Claudia Rogge (*1968 in Düsseldorf) in ihren Fotografien ein Bild-Theater, dessen ästhetische Opulenz die Betrachter staunen lässt und in den Bann unzähliger nackter Figuren zieht. Die großformatigen Tableaus ihres neuen Zyklus EverAfter erinnern an die geschlossenen Kompositionen christlicher Gemälde, etwa die berühmte Altarwand in der Sixtinischen Kapelle, sind aber aus verschiedensten Elementen einzelner Bilder zusammengesetzt. Die Realitätswirkung dieser digitalen Collagen übertrifft diejenige der Malerei und berührt unmittelbar, teilweise verstörend. Die Gestaltung einer Masse – hier der Abbildungen entblößter Körper – durchzieht als übergreifendes Sujet bereits seit Langem das Werk der Künstlerin. Den roten Faden »Masse« und dabei die Maßlosigkeit zwischen Himmel und Hölle aufnehmend, stellt die Publikation Rogges neueste Projekte vor, die das Maß der Schönheit inmitten des Schreckens wiederfinden.Claudia Rogge (*1968 in Düsseldorf) lebt und arbeitet in Düsseldorf. 1987-1992 Studium der Kommunikationswissenschaften in Berlin und Essen. Zahlreiche Ausstellungen und Projekte in Deutschland und Europa. Seit 2005 regelmäßige Teilnahme an internationalen Kunstmessen.